Schutzbrillen

In bestimmten Berufen sind unsere Augen einigen Gefahren ausgesetzt. Um dieses sensible Sinnesorgan bei solchen Arbeiten zu schützen, ist die Verwendung eines Augenschutz essenziell und die Auswahl der richtigen Schutzbrille eine wichtige Aufgabe. In unserem Shop finden Sie Brillen in zahlreichen Ausführungen und Designs. Ob für den täglichen Gebrauch, für Besucher oder Kinder, unsere Schutzbrillen sind für unterschiedlichste Ansprüche und Situationen geeignet.

Abhängig von der Anwendung erfüllen Schutzbrillen von B-SAFETY und UNIVET alle relevanten EN-Normen und sind CE konform. Alle Brillen verfügen über eine Anti-Fog Beschichtung, die das Beschlagen der Gläser verhindert.

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Welche Schutzbrille ist die Richtige?

Die Schutzbrille ist ein wichtiger Sicherheits- und Schutzausrüstungsgegenstand für Arbeitnehmer. Sie schützen die Augen vor schädlichen Umwelteinflüssen, insbesondere vor direkter Beschädigung, durch herumfliegende Partikel oder Strahlung. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich in Bezug auf Design, Komfort und Schutzfunktion. Bei der Wahl der richtigen Brille, müssen immer unterschiedliche Faktoren, wie Einsatzzweck, Ort, Begebenheit und Tragekomfort berücksichtigt werden. Zusätzlich sollte mittels einer Gefährdungsbeurteilung ausgewählt werden, wann welche Brille getragen wird.

Wo werden Schutzbrillen eingesetzt?

Mechanische Tätigkeiten wie Schleifen, Sägen, Fräsen, Bohren oder Steinschnitt sind typische Arbeiten, bei denen das Tragen einer Schutzbrille Pflicht ist, da das Eindringen von Fremdkörpern zu Reizungen und teilweise sogar schweren Verletzungen führen kann. 

Wo mit chemischen Stoffen, wie Säuren, Gasen oder Lösungsmitteln gearbeitet wird, muss ebenfalls eine Schutzbrille getragen werden. So kommen speziell für diese Stoffe konzipierte Brillen vor allem in Laboren, in der Chemieindustrie oder Reinigungsfirmen zum Einsatz. 

Bei optischen Gefährdungen durch UV-Strahlung oder Laserstrahlen sollten unbedingt durch Schutzbrillen getragen werden. Ist das Auge schutzlos und dauerhaft solchen Einflüssen ausgesetzt, kann die Netzhaut unwiderruflich geschädigt werden. 

Bakterien und Viren sind eine weitere Gefahr für das Auge. In Laboren, wo mit solchen biologischen Gefahrenquellen gearbeitet wird, ist das Tragen einer Schutzbrille gesetzlich vorgeschrieben.

Welche Kennzeichnungsarten gibt es für Schutzbrillen?

Wie alle Teile der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) unterliegen auch Schutzbrillen der PSA-Verordnung (EU) 2016/425. Auf Schutzbrillen finden sich zahlreiche Informationen, die in codierter Form dargestellt werden. Diese Kennzeichnung ist sowohl auf dem Rahmen als auch auf den Sichtscheiben der Brille zu finden.

Schutzbrillen können je nach Art und Verwendungszweck unterschiedliche Kennzeichnungen aufweisen. Sie geben Auskunft über den Hersteller, die Zertifizierung, den Typ und die Schutzstufe der Brille. Darüber hinaus können auch Informationen zur Filterkategorie, zur optischen Klasse, Stoßfestigkeit, Belüftung und zur UV-Schutzklasse enthalten sein. Diese Informationen sind wichtig für die Auswahl einer geeigneten Schutzbrille für den jeweiligen Einsatzbereich. 

Hier sind einige Beispiele von Kennzeichnungen, die man auf Schutzbrillen findet:

  • CE-Kennzeichnung: Dies ist eine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung, die anzeigt, dass die Schutzbrille den europäischen Normen entspricht und in der EU verkauft werden darf.
  • EN-Kennzeichnung: Diese Kennzeichnung gibt an, dass die Schutzbrille den europäischen Normen entspricht. Die Norm kann dabei je nach Art der Schutzbrille unterschiedlich sein (z.B. EN 166 für allgemeine Schutzbrillen, EN 170 für UV-Schutz).
  • Filter-Kennzeichnung: Bei Schutzbrillen mit Filtern zur Absorption von bestimmten Strahlungsarten (z.B. UV, Infrarot) gibt es eine Kennzeichnung, die angibt, welche Strahlung absorbiert wird.
  • Hersteller- und Modellbezeichnung: Jede Schutzbrille sollte eine eindeutige Bezeichnung tragen, die den Hersteller und das Modell angibt. Dies kann hilfreich sein, um die richtigen Ersatzteile zu finden oder bei Rückrufaktionen.
  • weitere Kennzeichnungen: Je nach Verwendungszweck können auf Schutzbrillen noch weitere Kennzeichnungen wie z.B. optische Klasse, Stoßfestigkeit oder Belüftung angegeben sein.

Beispiel Rahmenkennzeichnung (Tragkörper):

Schutzbrillenkennzeichnung auf dem Rahmen
Herstellerkennzeichnung U
EN-Kennzeichnung EN 166
Mechanische Festigkeit FT
EU-Zertifizierung CE

Beispiel Scheibenkennzeichnung:

Schutzbrillenkennzeichnung auf der Sichtscheibe
Schutzstufe 1-2
Herstellerkennzeichnung U
Optische Klasse 1
Mechanische Festigkeit FT
Zusatzanforderungen KN
EU-Zertifizierung CE

Welche DIN-Normen gibt es bei Schutzbrillen?

Selbstverständlich erfüllen alle unsere Produkte die erforderlichen Normen und Standards. SchutzbrillenÜberbrillenVollsichtbrillen und Visiere für den Gesichtsschutz gehören zur Persönlichen Schutzausrüstung, für die nachfolgende europäische Normen gelten.

EN 166 – Persönlicher Augenschutz

Die europäische Norm DIN EN 166 beschreibt alle Anforderungen an den persönlichen Augenschutz im Allgemeinen. Schutzbrillen nach DIN EN 166 bestehen aus Brillenkörper und Sichtscheiben, die in den Folgenormen nach Sicherheits-Sichtscheiben und Sichtscheiben mit Filterwirkung aufgeteilt sind.

DIN EN 169 – Schutz bei Schweißerarbeiten

Die Kennzeichnung EN 169 legt Anforderungen an Filterscheiben für den Augenschutz beim Schweißen fest. Sie besagt, dass Filterscheiben für den Augenschutz beim Schweißen eine bestimmte optische Dichte aufweisen müssen, um die Augen des Schweißers vor schädlichen UV- und IR-Strahlen zu schützen.

Wichtig zu beachten ist dabei, dass die Kennzeichnung EN 169 nur eine von vielen Normen ist, die für den Schutz bei Schweißerarbeiten gelten. Je nach den spezifischen Anforderungen und Risiken des Arbeitsplatzes können weitere Normen und Standards relevant sein, um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.

DIN EN 170 – UV-Schutzfilter

In den Produkt-Sonderanforderungen der DIN EN 170 werden Schutzstufen und Transmissionsanforderungen für UV-Schutzfilter festgelegt. Durch zu langes Einwirken von UV-Licht auf die Linse des Auges kann diese ihre Transparenz verlieren, was möglicherweise Sehbeeinträchtigungen oder Sehverlust zur Folge hat. Schutzbrillen-Scheiben nach EN 170 erfüllen daher Leistungsanforderungen, die das Auge bei gefährdenden Arbeiten vor ultravioletter Strahlung schützen.

DIN EN 172 – Sonnenschutzfilter für den betrieblichen Gebrauch

Unter den Sondernormen des persönlichen Augenschutzes beschreibt die DIN EN 172 die Anforderungen an die physikalischen Eigenschaften von Filtern, die zur Dämpfung von Sonnenstrahlen im betrieblichen Gebrauch eingesetzt werden. Für den betrieblichen Gebrauch der Sonnenschutzfilter müssen zusätzlich die allgemeinen Anforderungen an den persönlichen Augenschutz nach DIN EN 166 erfüllt sein. Je nach Einsatzbereich kann der Sonnenschutzfilter nach DIN EN 172 entweder in Brillen als eingesetzter Filter oder auch als einzelner Filter verwendet werden.

Mechanische Festigkeit von Schutzbrillen: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Bei der Wahl der richtigen Schutzbrille spielt die mechanische Festigkeit der Gläser eine entscheidende Rolle – insbesondere, wenn Sie in Umgebungen arbeiten, in denen Partikel fliegen, Werkzeuge verwendet oder Maschinen bedient werden. Damit Sie sich für die passende Schutzbrille entscheiden können, erklären wir hier die wichtigsten Festigkeitsklassen und was die Kennzeichnung wie „FT“ bedeutet.

Was bedeutet mechanische Festigkeit bei Schutzbrillen?

Die mechanische Festigkeit gibt an, wie widerstandsfähig die Brillengläser gegenüber Aufprallbelastungen sind. Dies ist besonders wichtig in Werkstätten, auf Baustellen oder in industriellen Bereichen. Die Norm EN 166 legt fest, wie Schutzbrillen in Europa geprüft und klassifiziert werden.

Klassifizierung der mechanischen Festigkeit (nach EN 166)

Auf den Brillengläsern finden Sie Buchstaben, die für bestimmte Belastungsstufen stehen:

  • S – Erhöhte Robustheit: Schützt vor leichten mechanischen Einwirkungen, aber nicht gegen starke Stöße.
  • F – Stoß mit niedriger Energie: Hält dem Aufprall einer 6-mm-Stahlkugel mit 45 m/s stand. Ideal für viele handwerkliche Tätigkeiten.
  • B – Stoß mit mittlerer Energie: Hält dem Aufprall mit 120 m/s stand. Geeignet für stärkere Belastungen.
  • A – Stoß mit hoher Energie: Für extreme Bedingungen, meist bei Gesichtsschutzschilden.
  • T – Temperaturbeständigkeit: Das T nach F, B oder A bedeutet, dass der Schutz auch bei extremen Temperaturen (-5 °C bis +55 °C) erhalten bleibt.

Beispiel „FT“: Die Schutzbrille ist stoßfest bei niedriger Energie (F) und temperaturbeständig (T). Damit ist sie ideal für viele Einsatzbereiche im Handwerk, auf Baustellen oder in der Industrie – auch im Außenbereich oder bei Temperaturschwankungen.

Unser Tipp für Ihre Kaufentscheidung

  • Für alltägliche Arbeiten mit mechanischen Risiken reicht meist eine Brille mit FT-Kennzeichnung.
  • Wenn Sie mit hochtourigen Maschinen oder besonders harten Materialien arbeiten, empfehlen wir Brillen mit der Kennzeichnung B oder höher.
  • Achten Sie darauf, dass sowohl Gläser als auch Gestell die gewünschte Schutzklasse tragen – nur dann ist ein vollständiger Schutz gegeben.

Filterstufen & Tönungen bei Schutzbrillen – Was Sie wissen sollten

Neben der mechanischen Festigkeit ist auch der Lichtschutz bzw. die Filterstufe ein wichtiger Aspekt bei der Wahl der passenden Schutzbrille. Diese Angaben sind besonders relevant bei Arbeiten im Freien, mit UV-Strahlung, grellem Licht oder infrarotem Wärmestrahlen – etwa beim Schweißen, Schleifen oder im Labor.

Filterstufen nach EN 166 / EN 172 – was bedeuten sie?

Die EN 166 ist die Grundnorm für Augenschutz, während EN 172 speziell den Sonnenschutz für den industriellen Gebrauch regelt. Die Gläser werden dabei in sogenannte Filterkategorien (auch Filterstufen genannt) unterteilt – je nachdem, wie viel Licht sie durchlassen:

Filterstufe Lichtdurchlässigkeit Geeignet für
1.1 – 1.2 Sehr hell Präzisionsarbeiten bei wenig Licht, Labore
1.4 – 2.5 Leicht getönt Arbeiten im Freien, Schutz gegen Blendung durch Sonne
2.5 – 3.1 Mittel bis stark getönt Sonnenschutz im Außenbereich, z. B. auf Baustellen
4.1 – 5.0 Sehr stark getönt Spezialanwendungen, z. B. bei starker Strahlung (nicht für das Autofahren geeignet)

 

Die Filterstufe ist meist direkt auf dem Glas eingraviert, z. B. "2C-1.2":

  • Die erste Ziffer steht für den Schutzbereich (z. B. „2C“ = UV-Schutz mit guter Farberkennung).
  • Die zweite Zahl zeigt die Tönung bzw. Filterstufe (z. B. „1.2“ = leicht getönt).

Tönung & Färbung der Schutzbrillengläser

Schutzbrillen sind in unterschiedlichen Glasfarben erhältlich, je nach Einsatzgebiet:

  • Klar / Transparent: Für Innenräume oder bei wenig Licht – bietet UV-Schutz ohne Sichtbeeinträchtigung.
  • Grau / Rauchglas: Ideal für Arbeiten im Sonnenlicht – reduziert Blendung, ohne Farben zu stark zu verfälschen.
  • Gelb / Orange: Verbessert Kontraste und Sicht bei schwachem Licht (z. B. in Dämmerung oder Hallen) – nicht für helles Tageslicht gedacht.
  • Spiegelbeschichtet: Reflektiert zusätzlich Licht – ideal für Arbeiten im grellen Außenbereich.
  • Spezialfilter (z. B. grün bei Schweißerbrillen): Schützen gezielt gegen IR-Strahlung und Blendung bei Schweißarbeiten – nach EN 169 oder EN 175.

Unser Tipp: Die richtige Kombination wählen

Je nach Tätigkeit brauchen Sie:

  • Klares Glas mit FT-Kennzeichnung für Innenbereiche mit mechanischem Risiko
  • Getönte oder verspiegelte Gläser mit UV-Filter für Arbeiten im Freien.
  • Spezialfilter für Schweiß- oder Lasertätigkeiten (achten Sie hier auf zusätzliche Normen wie EN 169, EN 207).

Gut zu wissen: Alle unsere Schutzbrillen erfüllen die gesetzlichen Anforderungen nach EN 166. In der Produktbeschreibung finden Sie stets die Filterstufe, Tönung und Schutzklasse – so wissen Sie genau, was Ihre Augen schützt.

Pflege und Lebensdauer von Schutzbrillen – das sollten Sie wissen

Lebensdauer:

Obwohl Schutzbrillen robust sind, handelt es sich um persönliche Schutzausrüstung, die regelmäßig überprüft und bei Bedarf ersetzt werden sollte. Die Lebensdauer hängt stark von der Nutzung und Pflege ab. Kratzer auf den Gläsern, Verformungen oder nachlassende Beschichtungen (z. B. Antibeschlag oder UV-Schutz) sind klare Hinweise auf einen notwendigen Austausch. Als Faustregel gilt: Bei täglichem Einsatz sollten Schutzbrillen nach etwa einem Jahr ersetzt werden – bei seltener Nutzung kann dies auch später erforderlich sein.

Reinigung:

Reinigen Sie Ihre Schutzbrille regelmäßig, um klare Sicht und Schutzfunktion zu gewährleisten. Verwenden Sie dafür lauwarmes Wasser und ein mildes Spülmittel oder spezielle Brillenreinigungstücher. Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel oder raue Tücher, da diese die Beschichtung beschädigen können. Nach dem Reinigen sollte die Brille sanft mit einem weichen, fusselfreien Tuch abgetrocknet werden – idealerweise mit einem Mikrofaser- oder Brillentuch.

Lagerung:

Bewahren Sie Ihre Schutzbrille stets trocken und staubfrei auf, am besten in einem Etui oder einer Schutzhülle. Direkte Sonneneinstrahlung oder hohe Temperaturen (z. B. im Auto) können die Materialien und Beschichtungen schädigen. Hängen Sie die Brille nicht lose an die Kleidung oder legen sie offen in Werkzeugkisten – das erhöht das Risiko von Kratzern und Verformungen. Eine korrekte Lagerung verlängert nicht nur die Lebensdauer, sondern sorgt auch dafür, dass die Schutzbrille jederzeit einsatzbereit bleibt.

Schutz vor Beschlagen – So bleibt die Sicht klar

Beim Tragen von Schutzbrillen in feuchten Umgebungen, bei Temperaturwechseln oder in Kombination mit Atemschutzmasken kann es leicht zu Beschlagen der Gläser kommen – ein häufiges und störendes Problem. Um das zu verhindern, verfügen viele moderne Schutzbrillen über eine Anti-Fog-Beschichtung, auch bekannt als Antibeschlag-Beschichtung. Diese spezielle Beschichtung sorgt dafür, dass sich Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt, statt zu sichtbehindernden Tropfen zu kondensieren.

Um die Wirkung dieser Beschichtung zu erhalten, ist die richtige Reinigung entscheidend: Verwenden Sie nur Wasser, mildes Reinigungsmittel oder spezielle Anti-Fog-Tücher, und verzichten Sie auf alkoholhaltige Mittel oder kratzende Tücher – diese können die Antibeschlag-Schicht beschädigen oder vollständig entfernen. Sollte die Wirkung nachlassen, gibt es Anti-Fog-Sprays oder -Gele, mit denen die Beschichtung nachträglich aufgetragen werden kann. Diese Produkte legen einen neuen, dünnen Film auf das Glas, der vorübergehend für klare Sicht sorgt.

Für dauerhaft gute Sicht empfehlen wir den Einsatz von Schutzbrillen mit dauerhaft eingebrannter Anti-Fog-Beschichtung (z. B. nach EN 166 „N“-Kennzeichnung) – diese sind widerstandsfähiger gegen Abnutzung. Bei intensivem Gebrauch oder häufiger Reinigung kann dennoch eine gelegentliche Erneuerung mit einem Anti-Fog-Produkt sinnvoll sein. Tipp: Lagern Sie Ihre Brille trocken und vermeiden Sie das Aufsetzen auf die Stirn – dort bildet sich durch Körperwärme besonders viel Kondenswasser.

Zusatzanforderungen bei Schutzbrillen (EN 166)

Kennzeichnung Bedeutung Erläuterung
K Kratzfestigkeit (Antikratz-Beschichtung) Das Glas ist gegen oberflächliche Kratzer beständiger – besonders wichtig bei häufigem Gebrauch.
N Antibeschlag-Beschichtung (Anti-Fog) Die Gläser beschlagen deutlich weniger – ideal bei Temperaturwechseln oder beim Tragen von Masken.
KN Kombination aus K (kratzfest) und N (beschlagfrei) Hochwertige Beschichtung mit beiden Schutzfunktionen – besonders langlebig und komfortabel.
T Temperaturbeständig Die Schutzwirkung bleibt auch bei extremen Temperaturen bestehen (–5 °C bis +55 °C).
H Schutz für Personen mit kleiner Kopfgröße Besonders kleiner Sitz – z. B. für schmalere Gesichter.
R Verbesserte Reflexionsminderung Reduzierter Lichtreflex – besonders für Präzisionsarbeiten unter starker Beleuchtung.
S Erhöhte Robustheit (Grundanforderung übertroffen, aber unterhalb F, B, A) Bietet mehr Schutz als Standardgläser, jedoch nicht für Stoßbelastung mit hoher Energie.
8 Schutz gegen elektrische Lichtbögen (z. B. in der Nähe von Schaltschränken) Nur bei speziellen Modellen mit entsprechender Materialprüfung.
9 Schutz vor geschmolzenen Metallspritzern und heißer Feststoffeinwirkung Wichtig in der Metallverarbeitung und beim Schweißen (z. B. bei Gesichtsschutzschilden).

 


Unser Tipp für den Kauf:

Wenn Sie häufig unter schwierigen Bedingungen arbeiten – z. B. bei Hitze, Feuchtigkeit, Staub oder wechselnden Temperaturen – achten Sie auf Zusatzkennzeichnungen wie KN oder T. Diese erhöhen nicht nur die Schutzwirkung, sondern auch den Tragekomfort und die Lebensdauer Ihrer Schutzbrille deutlich.

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